In Hennef wandern Tote aus?

Das Thema Begräbniswald lässt den Hennefer Stadtrat nicht los. Nachdem die Verwaltung kürzlich feststellte, dass alle bislang konventionell bestatteten an Ort und Stelle, also auf dem Friedhof bleiben würden, geht die Diskussion um den Ruhehain weiter. Gegenüber der Rhein-Sieg-Rundschau äußerte sich der auch für Büllefeld zuständige Stadtrat Hans-Peter Höhner (CDU): „Es ist für den Katholiken so, dass er diese Bestattungsform ablehnt.“ Aber Hennef könne sich dem Trend nicht verschließen, denn allein im vergangenen Jahr seien 86 verstorbene Hennefer in auswärtigen Wäldern von heimischen Bestattern beigesetzt worden, hinzu kämen mindestens zehn weitere Waldbestattungen durch auswärtige Anbieter – die „Abwanderung“ zwinge zum Handeln.

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