Wo soll man denn anfangen?

So viel vorweg: das Haus, das einem Fels in der Brandung gleich, seine Hausnummer stolz und aufrecht über alle Volkszählungen hinweg behalten hat, enthält kein Lametta – weder mehr noch weniger. Es war noch nie welches darin. Aber es überrascht einen seiner Bewohner jedes Jahr aufs Neue mit einem Adventskalender. Und er fragt sich jedes Jahr, der Bewohner, wo der wohl herkommen mag. Am 1. Advent steht er, der Bewohner, am frühen Morgen auf – und er ist da: der Adventskalender. Für seine Frau taucht nie einer auf. Und so ist die Frage nicht unbegründet: wird der Kalender von einem Antifeministen gebracht? Dagegen spricht: die freundliche Mitarbeiterin findet an ihrem Arbeitsplatz stets auch einen vor, damit sie die Tage herunter zählen kann bis zum Weihnachstfest. Oder: damit sie an jedem Tag auch am Arbeitsplatz erscheinen möge? In diesem Jahr bestehen die Kalender aus Päckchen, liebevoll verpackt und durchnummeriert von 1 bis 24. Sie werden wohl an jedem Tag eine tolle Überraschung bereithalten. Den Anfang setzte eine Papphülse, die einst einer Papierrolle Halt gegeben hatte und die nun Leckereien verbarg:

Advent am Arbeitsplatz:

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  1. Jeder sollte einen haben | Büllesfeld | Das kleine Dorf bei Uckerath

    […] dass die Hausfrau nicht nicht nur dies und Mutter sondern auch noch berufstätig ist. Und seit dem 10. Dezember wissen wir: das befindet sich am Arbeitsplatz – ein Adventskalender. So was nennt man: dumm […]