Ein Kranz muss nicht rund sein

Ein Kranz, hergeleitet vom althochdeutschen Wort „krenzen“ („umwinden“), ist eine im Gegensatz zum Gesteck ringförmige Zusammenfügung von Materialien, im engeren Sinne zumeist eine Zusammenbindung von Blättern, Blumen und Zweigen. (Quelle: Wikipedia und mit der Copy-Paste hierhergebracht). Aber nicht nur in Büllesfeld werden die Adventslichter nicht mehr grundsätzlich im Kreis angeordnet. Derartige Variationen des Themas haben Vorteile. Es ist – anders als beim runden Gebilde – wesentlich einfacher festzulegen, welche Kerze als nächstes anzuzünden sei. Beim Kranz gibt es unterschiedliche Methoden. So kann nach dem ersten Lichtlein entweder die gegenüber liegende, oder eine der beiden Kerzen neben dem ersten entzündet werden. Bei der letzten Regel ist vorher zu entscheiden: links oder rächs eröm? In manchen Haushalten ist diese Entscheidung klar geregelt, wie ein Hörer von WDR 2 einräumte: „Es ist immer die Kerze nach nächste dran, die meine Frau anmacht.“ Genau genommen wird das im Haus mit der stabilen Hausnummer auch so gehalten. Aber die Anordnung der Kerzen und die Vorgabe der unterschiedlichen Brenndauer durch deren Größenunterschieden erleichtert es auch dem Dokorationstrampel diesen eckigen Adventskranz zu bedienen. Das Wichtigste aber ist: die Kerzen müssen leuchten und schön muss es aussehen:

(Diesen Besuch haben wir vor dem 3. Advent aufgezeichnet.)

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