Jeder sollte einen haben

So oder so ähnlich lautet zumindest das Motto im ersten Haus des westlichen Büllesfeld: Haus Nr. 3 vor und 2 nach der Volkszählung 1987. Hier stoßen wir in einem Haushalt auf gleich 2 Adventskalender und insgesamt 4 Adventskränzen. Da die Familie aus vier Personen besteht, kann eigentlich kaum einer meckern. Obwohl doch deutlich wird, dass bei den Kalendern ein Missverhältnis gegeben ist. Denn nur jeder Zweite in der Familie besitzt einen, denn es gibt keinen gemeinschaftlichen. Die mit kleinen Präsenten gefüllten Kalendern sind den Kindern vorbehalten. Das ist in Familien durchaus nicht ungewöhnliches. Bitter ist es allerdings für den Herrn des Hauses. Denn wer fein aufgepasst hat und die örtlichen Verhältnisse kennt, weiß, dass die Hausfrau nicht nicht nur dies und Mutter sondern auch noch berufstätig ist. Und seit dem 10. Dezember wissen wir: da befindet sich an ihrem Arbeitsplatz – ein Adventskalender. So was nennt man: dumm gelaufen und es wird deutlich, dass die Forderung: „Jeder sollte einen haben!“ ihre begründete Berechtigung hat.

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