Fundsachen

Die Büllesfelder sind gerne zu Fuß unterwegs und eifrige Spaziergänger. Gut, nicht alle aber doch etliche. Täglich sind in der Regel mehr als 20% der Dorfbewohner auf den Beinen und am Wochenende, wenn die Pendler unter den Werktätigen mit laufen können, ist mehr als jeder Dritte der Büllesfelder unterwegs. Da bleibt es nicht aus, dass Veränderungen auf dem Weg sowie links und rechts am Wegesrand sofort bemerkt werden. Leider finden sich dort oft Dinge, die dort nicht hingehören. Obwohl man den Eindruck gewinnt, dass heute vielen Menschen entweder ein Smartphone oder eine Trinkflasche an den Händen festgewachsen scheint, haben – mit Ausnahme derjenigen, die Phone und Flasche kombinieren, alle eine Hand frei, um – einem Karnevalsprinzen gleich – Abfälle aller Art (vorzugsweise Kaffeebecher aus Togo, Tüten und Kunstoffschalen aus dem Imbiss mit dem großen M, die damit – so die Eigenwerbung – vermutlich einen ökologischen Fußabdruck nachhaltig hinterlassen) um sich werfen. Aber es gibt auch Fundsachen, die sicher schmerzlich vermisst werden und die vermutlich nicht mit Absicht auf dem Waldboden zurückgelassen wurden. Oder vielleicht doch? Kleine Kinder testen bei der Entdeckung der Schwerkraft gerne die Langmut ihrer Eltern. Und wer weiß, vielleicht war die Trainingsleistung des Radfahrers derart deprimierend, dass er kurzerhand dem kleinen Computer die Schuld an den zu wenig verbrauchten Kalorien zuwies. Und die Hundepfeife mit so viel Patina? Wenn der Hund partout nicht kommt, wenn der Pfiff ertönt, ist es auf jeden Fall besser, sich von der Pfeife als vom Vierbeiner zu trennen.

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