Kreuz gebrochen

In Büllesfeld stehen zwei Wegkreuze, wobei das von den Familien Metz und Elisabeth Haachs gestiftete Kreuz eine im Sinne des Wortes bewegte Vergangenheit hat. Es ist, nachdem es hinter Buchen fast zu verschwinden drohte, wieder ein wenig in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. Der Fuß des Kreuzes war gebrochen und so drohte der obere Teil abzustürzen. Mit Hilfe eines Frontladers wurde dann das Kreuz geborgen. Auf historischen Fotografien findet sich das Kreuz allerdings an einem anderen Standort. Wie auch die Untere Denkmalbehörde der Stadt Hennef anhand von Luftaufnahmen bestätigte, stand das Kreuz bis in die 1970er Jahre auf der Verkehrsinsel neben der Kiefer. Und wie man auf den alten Aufnahmen erkennen kann, war der obere Teil bereits einmal vom Sockel gefallen. Die provisorische Reparatur damals war denkbar simpel. Mit Draht wurde das Kreuz in etwa der Höhe, wo es vermeintlich hingehörte, an der Kiefer befestigt. Danach wurde es dann auf das Grundstück des ehemaligen Metz-Hauses versetzt, wo es auch heute noch steht. Dort wird es wohl bleiben und – wenn der Bürgermeister der Stadt zustimmt – bald repariert werden. Die gute Nachricht am Rand: das Wahrzeichen Büllesfelds – die Kiefer in der Dorfmitte – hat noch eine Lebenserwartung von 100 Jahren. Deshalb kann das Kreuz auch nicht wieder an seinen alten Platz, da die Arbeiten für das erforderliche Fundament die Wurzel des Baumes beschädigen würden.

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