Sensationelle Entdeckung

Cristus

Bei der Restaurierung des von der Familie Metz und Elisabeth Haaks errichteten Wegekreuzes entdeckte die Restauratorin auf dem Kreuz einen markanten Fehler in der Inschrift, der offenbar seit mehr als 200 Jahren unentdeckt geblieben war. Verbrieft ist, keinem der lebenden Dorfbewohner war bislang aufgefallen, dass dem Christus was fehlt. Beim Ausmalen der vertieften Inschrift trat es jedoch deutlich zu Tage: Dem Christus fehlt das „h“. Es lässt sich leider nicht rekonstruieren, ob sich der Steinmetz von ästhetischen Gesichtspunkten leiten ließ – „Cristus“ lässt sich mit sieben Buchstaben leichter um das „s“ in der Mitte der Platte zentrieren als „Christus“ mit acht Buchstaben –, ob er nachlässig oder einfach betrunken war. Unklar bleibt auch, ob die Auftraggeber den Fehler bei der Lieferung bemerkten und sie so einen Preisnachlass aushandeln konnten. Die Büllesfelder entschieden jedoch: So etwas ist peinlich. Auch im Hinblick auf die durch den neuen Radwanderweg erhöhten Besucherzahlen im Dorf, entschied man sich, den Fehler zu korrigieren:

Christus

Kommentare


  1. Marlene Schumacher

    Ob denn dann die „h“- Inflation so weit gehen muss, dass man „Ausmahlen“ schreibt, ist aber auch nicht verbrieft.


  2. Udo Kopernik

    Dah hast duh recht. Ich kohnnte kheinen Hinweis darhauf findhen, ihn jehdem Wohrt auch ehin „h“ unther brihngen zuh mühssen: Jetzt wird es verbessert.


  3. Hans J. Witzmann

    Wie heißt es so schön:
    „Wer einen Fehler findet, darf ihn behalten.“
    Schön, dass >die paar Hühser< im internet so aktiv sind !
    Mit Humor geht ALLES besser.

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