Es werden wieder Kartoffeln gesetzt in Büllesfeld

Das Büllesfelder Kartoffelfest hat Tradition, deren Ursprung in den 1980er Jahr zu finden ist. Die Zugezogenen baten, neben den Kartoffelreihen der Familie Wagner zwei weitere für sich anzubauen und sicherten im Gegenzug tatkräftige Mitarbeit zu. Dazu stellten sie ihre Pänz ab, die gewissenhaft die Setzlinge in die Erde brachten. Später dann, beim Anhäufeln und Hacken wurde allerdings immer nur Opa Anton Wagner alleine auf dem Feld gesehen. Wahrscheinlich waren die Kinder in der Schule. Bei der Ernte aber waren alle dabei als die Kartoffeln in die Körbe und die Regenwürmer durch die Luft flogen. Nach getaner Arbeit, stellte sich die Frage: „Was machen wir nun mit den Kartoffeln?“ Die Antwort war so schnell gefunden wie ein Fässchen Mühlenkölsch: „Mamm, Mamm, schnapp d’r die Pann, mir wolle Rievkooche han!“ Und fertig war das Büllesfelder Kartoffelfest, dass immer noch jährlich zur Erntezeit gefeiert wird – auch wenn seit Jahrzehnten keine Kartoffeln mehr angebaut werden. Das hat sich jetzt geändert. Denn in Sichtweise vom Dörp schlängeln sich Reihen von frisch gepflanzten Kartoffeln. Allerdings ohne Mitwirkung aus Büllesfeld – denn es ist eine Initiative aus Büllesbach am Werke. Da wir in einer arbeitsteiligen Welt leben, könnten wir zur Erntezeit ein Fässchen (oder zwei) und de Pann zur Verfügung stellen 😉

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